Ortsteile

Rothenburg_Karte_

 

Bremenhain

Seit 1974 gehört Bremenhain zu Rothenburg. Dominierend im Ortsbild von Bremenhain ist das im Jahr 1863 erbaute Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes durch Hugo Wiechard v. Winterfeld. Über viele Jahrhunderte war es der Mittelpunkt des im 13. Jahrhundert von Kolonialisten aus Franken, Thüringen und Sachsen gegründeten Dorfes.

Herrenhaus Bremenhain © H-J Wergien


Geheege

Seit 1973 gehört Geheege zu Rothenburg. (Im 15. Jahrhundert gab es in Geheege ein Rittergut, welches dem Adelsgeschlecht von Nostitz gehörte.)

In dem Ort gibt es eine geografische Rarität zu sehen: Hier teilt sich die „Wasserscheide“. Das eine Wasser fließt über die Neiße und die Oder in die Ostsee ab, das andere über die Spree, Havel und Elbe in die Nordsee.

Wasserscheide © Boris Umerkaev


Neusorge

Seit 1999 gehört Neusorge zu Rothenburg. Lange war der Ort, welcher 1564 erstmals erwähnt wurde, dem Rittergut Lodenau zugehörig. Heute ist die Landwirtschaft der dominierende Wirtschaftszweig. An der aktiven Gestaltung des Dorflebens haben der Ortschaftsrat, die Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein und der Seniorenverein großen Anteil.

Vereinhaus Neusorge ©Stephan Peereboom


Noes

1406 fand der Ort erstmals urkundliche Erwähnung als Nawis.

Später auch Nuos, Naiwsz, Noß und schließlich Noes. Rothenburg und Noes eint eine wechselvolle Geschichte.

Mehrfach waren die Orte getrennt und wieder verbunden. 1972 wurde Noes dann endgültig eingemeindet.

Ortseingang Noes ©Stephan Peereboom


Uhsmannsdorf

Seit 1999 gehört Uhsmannsdorf zu Rothenburg. Das Wahrzeichen des Ortes ist der weithin sichtbare Wasserturm aus roten Backsteinen. 1890 baute der Fabrikant Otto Künzel ein Tafelglaswerk. Heute ist die Flachglas Uhsmannsdorf GmbH der Hauptarbeitgeber im Ort. Dank des regen Vereinslebens, hat Uhsmannsdorf ein großes Freizeit- und Kulturangebot zu bieten.

Wasserturm Uhsmannsdorf © Boris Umerkaev


Dunkelhäuser

Seit 1972 gehört Dunkelhäuser zu Rothenburg. In jetziger Ausdehnung bestand Dunkelhäuser erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich waren die Siedlungen auf Noes, Rothenburg und Uhsmannsdorf verteilt. Dunkel kommt vom Namen des Besitzers einiger Häuser.

Dunkelhäuser © Landratsamt des NOL 2004


Lodenau

Seit 1999 gehört Lodenau zu Rothenburg. Der Ort wurde im 14. Jahrhundert besiedelt und liegt direkt an der Neiße. Attraktiver Anziehungspunkt für Angler und Erholungssuchende ist der Baggersee. Größter Arbeitgeber im Ort ist die Celltechnik Lodenau GmbH. In dem Werk werden organische Faserstoffe aus natürlichen Rohstoffen verarbeitet.

Baggerloch Lodenau ©Stephan Peereboom


Nieder-Neundorf

Seit 1996 gehört Nieder-Neundorf zu Rothenburg.

Umfangreiche archäologische Funde aus der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedelung des Ortes. Einige davon sind in der „Heimatstube“ ausgestellt. Reizvolles Kleinod des Ortes ist der Dorfpark mit einem groß angelegten Teich. Über das Jahr finden hier verschiedene Veranstaltungen statt. Vor allem zu Pfingsten ist der Park der Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Nieder Neundorf


Steinbach

Seit 1999 gehört Steinbach zu Rothenburg. Steinbach wurde 1399 erstmals erwähnt und hieß zu dieser Zeit noch Stincbach, was darauf schließen lässt, dass der Ort damals an einem „stinkenden Bach“ lag. Seit 1994 ist auf dem ehemaligen NVA-Stützpunkt die Firma EST Energetics GmbH ansässig. Sie verwertet und entsorgt Munition und Explosivstoffe. Im Norden von Steinbach steht eine große, gepflegte Schießanlage für den Schützenverein Neusorge.

Schießplatz Steinbach © Stephan Peereboom