Historie:
Die Anfänge des Parkes reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Als großer Schlossgarten an der Nordseite des Schlosses diente er der Gestaltung glanzvoller Feste und stand für die Bedürfnisse des Schlosshaushaltes zur Verfügung.
Um 1750 entstand im südwestlichen Parkteil, der jetzigen Kulturanlage, ein barocker Lustgarten mit Blumen- und Rosenrabatten, einem kunstvoll beschnittenen Heckenlabyrinth und kleinen Wasserspielen.
1840 gelangte der Schlosspark mit den Gütern Rothenburg und Noes in den Besitz des Freiherrn Wiegand von Gerssdorff, der Teile der Gemarkung Noes dem Park angliederte und durch die Ideen Pücklers die Umgestaltung in einen Landschaftspark vornahm. Ausgedehnte Rasenflächen wurden umgeben und unterbrochen von farblich gut abgestimmten Baum- und Strauchgruppen.
1883 erwarb Justus Friedrich Wilhelm Martin (1907 geadelt) die Güter und es erfolgen Pflanzungen von Rhododendron- und Azaleengruppen. Grotte, Pavillon am Parkteich und Mooslaube wurden errichtet, aus Sandstein gehauene Formsteine für die Brückenbewehrung dienten der Repräsentation, Torsäulen und Tore wurden an den Parkeingängen gebaut.
Die Parkgärtnerei, von der Parkmauer umgeben, züchtete die notwendigen Esatzpflanzungen und versorgte neben den Gutshaushalt auch die Einwohner der Stadt und der umliegenden Ortschaften.
Im April 1945 wurde der Gehölzbestand durch die Kriegseinwirkungen (nahe Frontlinie) stark geschädigt.
Das Schloss und die meisten Gutsgebäude wurden 1949 abgerissen. Aus der Anlage vor 1900 ist nur noch die Grotte erhalten geblieben.
Die Freilichtbühne entstand 1949 am südlichen Parkrand. Im Jahr 1952 wurde die Freitreppe vom Schlossplatz zum Park gebaut. Die Einweihung der Kulturanlage erfolgte 1968.