Wappen der Stadt Rothenburg
Rothenburg/O.L.
  Eine Seite zurück     Zur Startseite     Diese Seite drucken     E-Mail schreiben     Zur Anmeldung     
Froschradweg
Eine Ferntour durch das Lausitzer Seenland
<-- Startseite | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | weiter -->
 



Mit einer Gesamtlänge von 260 km bietet der Froschradweg eine Fahrrad-Rundtour mit interessanten Zwischenstopps entlang der Neiße bis Hoyerswerda und dem Biosphärenreservat.
Der Weg ist durchgehend mit dem Frosch-Logo beschildert und auch für Anfänger durch den flachen Streckenverlauf bestens geeignet.
Es gibt in vielen Städten die Möglichkeit, sich Fahrräder auszuleihen. Zahlreiche Pensionen und Hotels sind auf die Radfahrer eingestellt und bieten Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Radweges an.
Wenn Sie in Rothenburg, der östlichsten Kleinstadt Deutschlands, beginnen möchten, dann lassen Sie sich nicht den schönen Stadtpark mit der Rhododendron-Blüte entgehen.
Von da aus fahren Sie in Richtung Bad Muskau über Bremenhain und Steinbach. Sie kommen an Podrosche (Grenzübergang nach Polen) und Sagar vorbei. In Bad Muskau angekommen, können Sie ihren ersten Zwischenstopp nach rund 40 km einlegen. Bis hierhin verlief der Froschradweg parallel zum Oder-Neiße-Radweg.
Die Stadt Bad Muskau ist bekannt für den
Fürst-Pückler-Park und das alte Schloss mit einem Stadt- und Parkmuseum, der Orangerie und dem Tropenhaus. Sie können den Park mit Ihrem Fahrrad erkunden, denn Radeln ist erlaubt. Einen Fahrradverleih gibt es außerdem.
Weiter geht es in Richtung Hoyerswerda. Nach nur 6 km kommen Sie in Kromlau am englischen Landschaftspark, mit seiner faszinierenden, um 1860 aus Feldsteinen errichteten Rakotzbrücke, auch Teufelsbrücke genannt, vorbei. Sie durchqueren Schleife (sorbisches Kulturzentrum) und nach circa 27 km erreichen Sie die Stadt Hoyerswerda. Zeit für einen nächsten Zwischenstopp.
Für Interessierte ist ein Rundgang durch das Renaissance-Schloss und das dazugehörige Stadtmuseum zu empfehlen.
Nach 5 km fahren Sie durch Wittichenau, wo Sie die im barocken Stil ausgestattete Stadtkirche „Mariä Himmelfahrt“ besuchen können.
Von hier aus sind es noch etwa 18 km bis nach Kamenz. Jetzt haben Sie schon mehr als die Hälfte der Tour geschafft und können sich auf den historischen Stadtkern von Kamenz mit dem Lessingmuseum und die Parkanlage am Hutberg freuen.
Das Ziel vor Augen geht es anschließend weiter Richtung Niesky. Um die kommenden ca. 66 km erlebnisreich zu gestalten, können Sie Ihre nächsten Stopps in Neschwitz (Barockschloss), Thräna (Wildgehege) und in Kollm einplanen. Das Örtchen Kollm liegt am größten
Stausee Sachsens, mit Badestränden sowie Segel-, Ruder- und Angelmöglichkeiten.
In ca. 8 km haben Sie Niesky erreicht.Orientieren Sie sich Richtung Zentrum, können Sie auf dem Zinzendorfplatz denkmalgeschützte Bauten erkennen. Die ehemalige Kreisstadt ist für seine Holzhäuser des früheren Architekten Konrad Wachsmann bekannt.
Die letzte Etappe bis zu Ihrem Ausgangspunkt in Rothenburg führt über Horka, Biehain und Geheege. Sie kommen direkt an der Wasserscheide (ein Teil des Wasserlaufes fließt in die Nordsee, der andere in die Ostsee) vorbei. Nachdem Sie Nieder Neundorf passiert haben, sind Sie wieder in Rothenburg angekommen.

Froschweg Logo

Park Rhododendronblüte

Rothenburger Park

Froschradweg Anzeigebilder

Wegweiser am Hirsch

Rackotz-Brücke

Rakotzbrücke in Kromlau

290px-Quitzdorf-Staudamm5a

Stausee Quitzdorf

 

 
© Stadt Rothenburg/O.L.