Wappen der Stadt Rothenburg
Rothenburg/O.L.
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Partnerstädte und befreundete Rot(h)enburgs
 
Partnerstadt Dransfeld (Niedersachsen)
Dransfeld Rathaus

Dransfeld liegt auf einer von Basaltkuppen durchsetzten Hochfläche des Bramwaldes im Hügelland südwestlich des Oberharzes und östlich des Weserberglandes. Nahe an der A7 gelegen ist Dransfeld mit seiner reizvollen Landschaft gut zu erreichen. Auf dem „Hohen Hagen“ (508m ü. NN) als höchster Erhebung im Landkreis wurde der Gaußturm errichtet, eines von vielen sehenswerten Wanderzielen, und dem berühmten Mathematikprofessor Gauß aus Göttingen gewidmet. Dem Fremdenverkehr dienen neben Einrichtungen in der Stadt auch ein groß angelegter Campingplatz am „Hohen Hagen“. Seit August 1991 verbindet die Städte Dransfeld und Rothenburg ein Partnerschaftsvertrag. Beide Kleinstädte ähneln sich in ihrer Struktur und Einwohnerzahl.

Partnerstadt Piensk (Polen)
Piensk Gemeindeamt

Etwas südlich von Rothenburg liegt auf der polnischen Seite der Neiße die Gemeinde Pieñsk. Durch Eingemeindungen nimmt sie eine Fläche von 101,33 km² ein. Hier leben ca. 10.000 Menschen. Die Stadt Pieñsk selbst hat ca. 6200 Einwohner. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Bielawa Dolna, Bielawa Górna, Dłużyna Dolna, Dłużyna Górna, Lasów, Strzelno, Stojanów, Żarki Średnie, Żarki nad Nysa. Der Gemeinderat, bestehend aus 15 Ratsmitgliedern, leitet umsichtig und erfolgreich die Geschicke dieser Ortschaften. Nach langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Rothenburg und Pieńsk wurde im März 2002 von beiden Städten ein Partnerschaftsvertrag für die weitere Zusammenarbeit unterzeichnet.

Rothenburg o.d.Tauber (Bayern)
Rathaus Rothenburg o.d.T.

Auf einer Anhöhe, über dem reizvollen Taubertal, liegt die ehemalige Reichsstadt Rothenburg. Sie entstand vor dem Jahre 1000 aus einer Festungsanlage. Das fränkische Rothenburg vermittelt noch heute den Baustil einer mittelalterlichen Stadt. Die St.-Jakobs-Kirche mit Altaren von T. Riemenschneider, das Reichsstadtmuseum, ein Puppen- und Spielzeugmuseum und viele andere Sehenswürdigkeiten machen die Stadt zu einem beliebten Ausflugsziel. Die idyllischen Wanderwege hinab ins Taubertal, zum Naturpark Frankenhöhe, zur Engelsburg und zum Topplerschlösschen sichern allen Gästen der Stadt erlebnisreiche Urlaubstage. Schon vor 1989 gab es auf kirchlicher Ebene inoffizielle Beziehungen von Rothenburg o.d.T. nach Rothenburg/O.L. Nach der politischen Wende wurde Rothenburg/O.L. in den Freundschaftsbund der Rot(h)enburgs aufgenommen.

Rotenburg / Fulda (Hessen)
Herz-Kreislaufzentrum und Hotel Rodenberg

Rotenburg/Fulda liegt an der Eisenbahnstrecke Eisenach - Kassel. Das Rotenburger Stadtbild wird beherrscht von gepflegten Straßen-zügen und historischen Fachwerkbauten. Urkundlich erwähnt wird die Stadt bereits 1248. Heute zählt sie etwa 15000 Einwohner und trägt durch die vielen ansässigen Schulen den Ehrentitel „Stadt der Schulen“. Rotenburg/Fulda ist umgeben von einer reizvollen Land-schaft. Inmitten bewaldeter Berghänge und grüner Waldwiesen liegt das romantische Flusstal. Durch die gute klimatische Lage wurde die Stadt zu einem staatlich anerkannten Luftkurort. Das moderne Herz-/Kreislaufzentrum mit Hotelgruppe ermöglicht den Rothenburger Gästen den ganzjährigen Kurbetrieb. Zum Vorteil von Bewohnern und Gästen haben sich gute Handels- und Handwerkstraditionen erhalten.

Rotenburg / Wümme (Niedersachsen)
Brunnenplastik "Paar-oh-die"

Ins Licht der Geschichte trat Rotenburg um 1195 mit der aus rotem Backstein erbauten Burg „Rodeborg“. Stadtrecht wurde Rotenburg/Wümme erst 1929 verliehen. Heute verfügt Rotenburg über alle üblichen Einrichtungen einer modernen Kreisstadt. Der städtische Innenbereich wurde von 1986 bis 1996 umfassend modernisiert. Verkehrsberuhigte Straßen, eine ausgedehnte Fußgängerzone und stadtkernnahe Wanderwege laden zum Verweilen und Flanieren ein. Im Jahre 1991 wurden erste Kontakte zwischen den Bürgern von Rotenburg/Wümme und Rothenburg/O.L. aufgenommen. Damit bekunden beide Kommunen ihren festen Willen, dass möglichst enge und vielseitige Verbindungen entstehen, zum Nutzen beider Städte und ihrer Bürger.

Rothenburg / Saale (Sachsen-Anhalt)
Saalfähre zu Rothenburg

Rothenburg/Saale wurde vor über 1000 Jahren urkundlich erwähnt. Im östlichen Vorland des Harzes gelegen, ist der Ort heute ein gern aufgesuchtes Naherholungsziel. Von der alten „Veste“ auf dem Burgberg blickt man in eine herrliche Mittelgebirgslandschaft, in der sich die Saale in engen Windungen ein steiles Kerbtal geschnitten hat. Stille Naturräume, Steilhänge und eine begrenzte Auenlandschaft bilden das reizvolle Landschafts-schutzgebiet „Saale“. In den Sommermonaten bietet der Schiffsverkehr den Naturfreunden und Gästen die Möglichkeit, dieses Gebiet zu erkunden. Rothenburg gehört heute zur Verwaltungs-gemeinschaft Wettin. Im Mittelalter war der Kupferschieferabbau und seine Schmelzung bestimmender Wirtschaftszweig, später Landwirtschaft, Schiffbau, Mühlen und Fischerei. Heute prägt ein weithin bekanntes Drahtseilwerk den Ort.

Rothenburg / Luzern (Schweiz)
Bertiswiler Kirche

Im bergigen Gelände des Luzerner Mittellandes, unweit des Vierwaldstätter Sees, liegt Rothenburg im Kanton Luzern. Am Horizont sind die mächtigen Gipfel des Pilatus (2128m), des Rigi (1800m) und die Kette der schneebedeckten Berner Alpen zu sehen. Verkehrsmäßig ist Rothenburg sehr gut durch den Anschluss zur Autobahn Basel-Luzern und mit der Eisenbahn zu erreichen. Die Einwohnerzahl schwankt um 5000. Es wird angenommen, dass die Ritternamen „von Rothenburg“ den Ortsnamen bestimmt haben. Im Mittelalter hatte Rothenburg begehrte Marktrechte, blühten Handel und traditionelles Handwerk. Heute befinden sich in zwei Gewerbegebieten kleine moderne Industriebetriebe.

Czerwiensk (Polen) - früher Rothenburg / Oder
Rathaus

Zum Freundschaftsbund der Rot(h)enburgs zählt auch die kleine Stadt Czerwieńsk, in der Nähe von Zielona Gora (Grünberg), die seit 1945 zur Republik Polen gehört. Am südlichen Rand der breiten Oder flussaufwärts liegt das Städtchen mit 4300 Einwohnern. Bis Kriegsende hieß die Stadt „Rothenburg/Oder“ und gehörte, wie auch unsere Stadt, zum damaligen schlesischen Regierungsbezirk Liegnitz. 1690 wurde auf Antrag der schlesischen Adelsfamilie „von Rothenburg“ der Ort Neu-Nettkow in Rothenburg/Oder umbenannt. Unter ihrer Herrschaft siedelten sich Tuchmacher, Pantoffelmacher, Lohgerber und Weinbauern an. Von späterer Bedeutung war die Errichtung einer günstigen Eisenbahnverbindung. Heute bestimmen ein Eisenbahnreparaturwerk auf dem großen Bahnhofsgelände und eine militärische Einrichtung das wirtschaftliche Geschehen.

 

 
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